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VeriSign kündigt die Erweiterung und Verteilung seiner Infrastruktur bis 2010 an
10fache Kapazitätssteigerung für .com- und .net-Domainnamensysteme
wird die steigende Nachfrage nach Internetaktivitäten befriedigen und
Schutz vor gefährlichen Angriffen auf die Infrastruktur bieten
Mountain View, CA – 8. Februar 2007 – VeriSign, Inc. (NASDAQ:
VRSN), der führende Anbieter intelligenter Infrastrukturen für die vernetzte
Welt, gab heute bekannt, dass eine groß angelegte Initiative zur Erweiterung
und Verteilung seiner globalen Infrastruktur auf die 10fache Kapazität
bis 2010 eingeleitet wurde.
Das Projekt „Titan“ soll die Infrastruktur von VeriSign
für die Verwaltung der explosionsartig gestiegenen Anzahl an Interaktionen
im Internet fit machen. E-Commerce, Social Networking und internetfähige
Drahtlosgeräte stellen immense Anforderungen an das Internet. Gleichzeitig
muss ausreichender Schutz gegen das steigende Ausmaß immer ausgereifterer
Cyber-Angriffe gewährleistet werden.
Das Projekt „Titan“ sieht die Erweiterung der kritischen
Infrastruktur von VeriSign in puncto Ausdehnung und Positionierung sowie
in der Investition in die Technik und Überwachungs- und Sicherheitssysteme
zur Unterstützung des steigenden Internetverkehrsaufkommens vor. In
den kommenden drei Jahren steigert VeriSign die Kapazität der DNS-Abfragen
(Domainnamensystem) von 400 Milliarden Abfragen pro Tag auf 4 Billionen
Anfragen pro Tag. Außerdem wird die proprietäre Konstellation der Auflösungssysteme
auf eine Bandbreite von über 20 Gigabit pro Sekunde (Gbit/s) auf mehr
als 200 Gbit/s skaliert. Zudem wird die Infrastruktur weltweit auf weit
mehr Standorte verteilt, wodurch die .com- und .net-Systeme über eine
höhere Redundanz und geringere Latenz verfügen werden. Das Onlineerlebnis
wird für die Benutzer verbessert, indem Engpässe verringert und die
Geschwindigkeit erhöht wird. Durch Einsatz modernster Technik wird die
Fähigkeit des Systems verbessert, sicherheits- und netzwerkrelevante
Ereignisse auf der ganzen Welt zu verfolgen, in Beziehung zu setzen
und zu lokalisieren.
„Mit dem Aufkommen verbrauchergesteuerter Dienste
und der Flut an internetfähigen Drahtlosgeräten unterscheidet sich das
Internet, das wir heute kennen, wesentlich von dem, das wir noch vor
fünf Jahren kannten“, so Stratton Sclavos, Chief Executive Officer und
Chairman von VeriSign. „Wir müssen sicherstellen, dass VeriSigns Infrastruktur
auf das neue Zeitalter des Internets vorbereitet ist, in dem Milliarden
Benutzer jederorts, jederzeit und mit jedem Gerät Zugriff auf Kommunikation,
Information und Unterhaltung fordern.“
Sclavos wird bei seiner programmatischen Rede auf
der RSA Conference in San Francisco heute um 14 Uhr Ortszeit ausführlicher
auf das Projekt „Titan“ eingehen.
Das Projekt „Titan“ wird die Internetinfrastruktur
stärken, um das explosionsartige Wachstum durch die Netzwerke der nächsten
Generation sowie Internetdienste und Rechnerinteraktionen zu ermöglichen.
Branchenprognosen gehen von einem Wachstum bis 2010 aus: Bis dahin wird
sich die Anzahl an Internetbenutzern voraussichtlich auf 1,8 Milliarden
verdoppeln, ein Großteil der 2 Milliarden Mobiltelefone wird internetfähig
sein und Millionen Haushalte werden auf Voice-over-IP-Telefonie (VoIP)
und IP-Fernsehen (IPTV) umstellen.
Neben der gesteigerten Nachfrage müssen diese Netzwerke
gegen die wachsenden Bedrohungen neuer und immer ausgefeilterer Cyber-Angriffe
geschützt und in einigen Fällen sogar einer technischen Neuentwicklung
unterzogen werden. Nach Angaben des Computer-Notfalleinsatzteams der
Carnegie Mellon University ist das Aufkommen von Sicherheitslücken seit
dem Jahr 2000 um 700 Prozent gestiegen und die Anforderungen an die
Bandbreite der Infrastruktur von VeriSign werden zwischen 2000 und 2010
um das 10.000fache steigen.
Man geht davon aus, dass die Cyber-Angriffe an Größe
und Ausmaß allein in den Jahren 2007 und 2008 um 50 Prozent zunehmen
werden, wodurch neue Gefahren für die wirtschaftliche und nationale
Sicherheit entstehen. Dazu zählen Vorfälle, die unsere Regierung bedrohen,
wie die Angriffe im letzten Jahr, als Hacker in die Websites der Regierung
eindrangen, oder Angriffe gegen kommerzielle Websites, wie jener, in
dem ein Hacker Zehntausende „gekidnappte“ PCs eingesetzt hat, um Denial-of-Service-Angriffe
zu starten. Dabei wurden systematisch mehr als 1.500 Websites einschließlich
der Websites einiger großer Internetdienstanbieter lahm gelegt. Das
Ausmaß und die Ausgefeiltheit der Angriffe erwiesen sich in den letzten
fünf Jahren als unkalkulierbar. Sie steigen sprunghaft an, wenn eine
neue und schlagkräftigere Taktik entdeckt und eingesetzt wird. VeriSign
muss den Angreifern immer einen Schritt voraus sein und seine Sicherheitssysteme
laufend anpassen, um auf diese unberechenbaren Angriffe vorbereitet
zu sein.
VeriSign unterhält die kritische Infrastruktur, die
die Registrierung und Auflösung der .com- und .net-Systeme verwaltet.
Dabei verarbeitet VeriSign täglich durchschnittlich 24 Milliarden DNS-Abfragen
pro Tag. DNS-Abfragen werden jedes Mal erzeugt, wenn ein Internetbenutzer
auf eine Website klickt, seine E-Mails abruft oder auf seinem Computer
Anwendungen öffnet, die die .com- und .net-Infrastrukturen nutzen. Dabei
ist die enorme Anzahl an Computern, die über automatisch generierte
DNS-Abfragen miteinander kommunizieren, nicht berücksichtigt. VeriSign
betreibt zudem die Root-Server „A“ und „J“, die als zentrales Verzeichnis
für die Weiterleitung des Internetverkehrs an andere Top-Level-Domains
dienen.
Das auf mehrere Jahre angelegte Projekt „Titan“ setzt
sich folgendermaßen zusammen:
- Einführung der Infrastruktur in neue Regionen. VeriSign wird
die Ausweitung der Regional Internet Resolution Sites (regionale Internetauflösungs-Standorte)
auf weltweit über 100 Standorte bis 2010 beschleunigen. Diese RIRS werden
die .com- und .net-Infrastrukturen erweitern und damit das System breiter
verteilen, die Stabilität verbessern und die Auflösungsgeschwindigkeit
für die Endbenutzer erhöhen. Diese weiter verteilten Standorte leiten
regionsspezifischen DNS-Verkehr an bestimmte Auflösungsstandorte weiter,
um bösartigen Verkehr besser isolieren zu können. VeriSign betreibt
derzeit mehr als zwanzig regionale Auflösungsstandorte in Korea, China,
Brasilien, Kenia und Ägypten und wird in nächster Zukunft auch Standorte
wie Indien, Deutschland, Chile und Südafrika unterhalten.
- Einführung neuer Netzwerkbetriebszentren. VeriSign baut weitere
Netzwerkbetriebszentren in den USA und Europa auf, um den Internetverkehr
effizienter zu verwalten und eine höhere Redundanz zu bieten. Diese
Standorte erweitern die Datenzentrenkapazität von VeriSign und tragen
zur Verteilung seiner Standorte bei, um die Verwaltung des Internetverkehrs
zu verbessern und regionale Cyber-Angriffe und -Bedrohungen effizienter
bekämpfen zu können.
- Erheblicher Ausbau der bestehenden Infrastruktur. VeriSign erweitert seine bestehende
Registrierungs- und Auflösungsinfrastruktur, um den gestiegenen Anforderungen
an die .com- und .net-Systeme gerecht zu werden. Bis 2010 wird VeriSign
die Anzahl der Auflösungsstandorte (Points of Prensence) um das Zehnfache
erhöhen und die Anzahl der Registrierungsserver mehr als verdoppeln.
Diese Server führen spezielle Software in fehlertoleranten Architekturen
aus, die von VeriSign für die Handhabung des stetig steigenden Aufkommens
an Auflösungsverkehr und Registrierungstransaktionen entwickelt wurde.
- Entwicklung neuer Technologien und Prozesse. VeriSign entwickelt
Überwachungs- und Notfalldienste der nächsten Generation, mit denen
.com- und .net-Verkehr künftig besser verwaltet werden kann. Auch der
Schutz dieser Systeme gegen Cyber-Gefahren wird laufend optimiert. Die
Überwachungssysteme erkennen rasch Anomalien, die häufig vor Cyber-Angriffen
auftreten, und ermöglichen so die Einleitung von Präventivmaßnahmen,
um die Schäden zu minimieren. VeriSign wird zudem neue DNS-Sicherheitsprotokolle
zum Schutz des Internetverkehrs implementieren.
„Die Stärkung unserer Internetstruktur ist ein hoch
technisierter Prozess, die Auswirkungen jedoch nicht. Indem wir eine
zuverlässige und sicherer Infrastruktur unterhalten, bleibt unsere Wirtschaft
intakt, unsere Kommunikation nahtlos und unsere Regierung handlungsfähig“,
so Ken Silva, Chief Security Officer von VeriSign. „Wir sind überzeugt,
dass das Projekt „Titan“ einen wichtigen Beitrag dazu leisten wird,
das Internet als vertrauenswürdige Plattform und Instrument, auf das
wir uns alle verlassen, zu erhalten.“
Die aktuellen Finanzprognosen von VeriSign berücksichtigen
die Kosten des Projekts „Titan“. Weitere Informationen erhalten Sie
unter www.verisign.com/titan.
Über VeriSign
VeriSign, Inc. (Nasdaq: VRSN), bietet intelligente Infrastrukturdienste
an, die täglich Milliarden von Interaktionen über die weltweiten Voice-
und Datennetzwerke ermöglichen und schützen. Weitere Nachrichten und
Informationen über das Unternehmen finden Sie unter www.verisign.de.
Marken
VeriSign und andere Marken, Servicemarken und Logos sind eingetragene
oder nicht eingetragene Marken von VeriSign und seinen Tochtergesellschaften
in den USA und anderen Ländern.
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Weitere Informationen erhalten Sie von:
VeriSign Informationen für die Medien: Rufus Manning, rmanning@verisign.com,
+1-703-948-4126
VeriSign Informationen für Anleger: Ken Bond, kbond@verisign.com,
+1-650-426-3744
Mit Ausnahme der historischen
Daten und Informationen sind die Angaben in dieser Ankündigung als Prognosen
im Sinne von Abschnitt 27A des Securities Act von 1933 und Abschnitt
21E des Securities Exchange Act von 1934 zu verstehen. Diese Angaben
sind mit Risiken und Unsicherheiten verbunden, die zu einer wesentlichen
Abweichung der tatsächlichen Ergebnisse von VeriSign von den in den
Prognosen genannten oder implizierten Informationen führen könnten.
Zu möglichen Risiken und Unsicherheiten zählen u. a. die Nichtvorhersagbarkeit
künftiger Einnahmen und Erträge sowie mögliche Schwankungen hinsichtlich
der Betriebsergebnisse pro Quartal, aufgrund von Faktoren wie das Unvermögen
von VeriSign, die hierin beschriebenen Technologien erfolgreich einzuführen
und zu entwickeln, neue Dienste und Produkte erfolgreich zu entwickeln
und zu vermarkten und der Akzeptanz neuer Produkte oder Dienste, einschließlich
der hierin beschriebenen Produkte und Dienste, durch den Kunden; die
Möglichkeit, dass die von VeriSign angekündigten neuen Dienste und Technologien
nicht zu zusätzlichen Kunden, Profit oder Erträgen führen; und das Risiko
durch zunehmenden Wettbewerb und Preisdruck. Weitere Informationen über
potenzielle Risikofaktoren, die die geschäftlichen und finanziellen
Ergebnisse des Unternehmens beeinträchtigen könnten, finden Sie in den
VeriSign-Akten bei der Securities and Exchange Commission, die den Jahresbericht
des Unternehmens auf dem Formular 10-K für das am 31. Dezember 2005
endende Jahr und die Quartalsberichte auf Formular 10-Q enthalten. VeriSign
ist nicht dazu verpflichtet, die Prognosen nach dem Datum dieser Pressemitteilung
zu aktualisieren.
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