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VeriSign tritt OpenID Foundation bei
OpenID Foundation setzt sich für eine Single Sign-On-Technologie für
Internetnutzer ein
CORVALLIS, Oregon – 7. Februar 2008 – Die OpenID
Foundation kündigte heute an, dass die fünf Technologieführer
Google (NASDAQ:GOOG), IBM (NYSE: IBM), Microsoft (NASDAQ: MSFT), VeriSign
(NASDAQ:VRSN) und Yahoo! (NASDAQ: YHOO) den Vorstand der Foundation
bilden werden.
Dank der umfassenden Erfahrung der Mitgliedsunternehmen
im Bereich Internet- und Sicherheitstechnologie unterstützt die OpenID
Foundation die Einführung portabler Web-Identitäten für Internetnutzer
(so genannte OpenIDs) und damit die Entwicklung eines offenen und vollständig
kompatiblen Internets. Dadurch können Internetnutzer kontrollieren ,
wie und für wen ihre persönlichen Daten online freigegeben werden. Gleichzeitig
sollen Onlineunternehmen durch die vereinfachte und sichere Verwaltung
digitaler Identitäten von einer größeren Kundenzahl profitieren.
Die OpenID Foundation wurde im Juni 2007 mit dem Ziel
ins Leben gerufen, die von der OpenID-Community entwickelte Technologie
zu unterstützen und zu fördern. Zu ihren Mitgliedern zählen Privatpersonen,
Studenten, non profit-Organisationen sowie Branchenriesen, die sich
gemeinsam für die Entwicklung und Förderung des Open ID Management im
Web einsetzen.
Durch das dezentrale System von OpenID
können Online-Nutzer einen einzelnen Benutzernamen für unterschiedliche
Webseiten verwenden und ihre digitalen Identitäten besser kontrollieren.
Diese benutzerfreundliche Technologie für digitale Identitäten erleichtert
die Verwaltung von Dutzenden oder gar Hunderten von Benutzernamen und
Passwörtern. Derzeit unterstützen mehr als 10.000 Webseiten eine OpenID-Authentifizierung.
Schätzungen zufolge existieren heute insgesamt 350 Millionen OpenID-fähige
URLs.
„Mit der Unterstützung der neuen Vorstandsmitglieder
wird die OpenID Foundation in der Lage sein, ihre Technologie sowie
ihre Community weiterhin zu fördern und zu schützen“, erklärt Bill Washburn,
Executive Director der OpenID Foundation. „Die Community ist seit der
Gründung der Foundation deutlich gewachsen und die Mitgliedsunternehmen
unterstützen uns dabei, OpenID für ein breites Publikum verfügbar zu
machen“, so Washburn weiter.
Die Unternehmen unterstützen nicht nur die Verbreitung
der Technologie, sondern tragen auch dazu bei, dass sich die OpenID
Foundation als offenes Forum für die Förderung, den Schutz und die Freigabe
von OpenID-Technologien und der Community etabliert. War die OpenID-Community
am Anfang nur ein Zusammenschluss von Freiwilligen, so ist sie rasch
zu einer OpenID Foundation mit einer ernstzunehmenden Mission und einer
arbeitsfähigen Struktur zum Schutz geistigen Eigentums herangewachsen.
Diese Struktur ermöglicht es allen Beteiligten, bei der Entwicklung
und Umsetzung der OpenID-Technologie mitzuwirken. Dieser Fortschritt
konnte dank der Spenden und der rechtlichen Unterstützung von Microsoft
sowie durch die Beiträge von Google, IBM, VeriSign und Yahoo! erzielt
werden.
„Google teilt die von der OpenID Foundation entwickelte
Vision eines benutzerfreundlichen und auf offene Standards gestützten
Web“, sagt Brad Fitzpatrick, Softwareingenieur bei Google. Er entwickelte
OpenID im Jahre 2005, als er bei Six Apart tätig war: „Open ID ist als
dezentrales Identifizierungssystem entstanden. Die Entwicklung zu einer
Foundation, die dieses System weiterhin offen und frei von urheberrechtlich
geschützten Erweiterungen halten will, ist eine fantastische Idee.“
„Es herrschen große Datenschutzbedenken auf Grund
wiederholter Vorfälle, bei denen unerwartet persönliche Daten verloren
gingen und Identitäten von Benutzern gestohlen wurden“, erläutert Anthony
Nadalin, IBM Distinguished Engineer und Chief Security Architect, IBM
Tivoli Software. „Für IBM als führendes Unternehmen für Zugriffs- und
Identitätsmanagement sowie für eine offene, standardbasierte Software
ist dies ein wichtiger Schritt bei der Zusammenarbeit mit anderen Branchenriesen,
um Open Source-Projekte für die benutzerzentrische Identität zu fördern.
Wir wollen Benutzern mehr Kontrolle geben und sie bei der Verwaltung
und beim Schutz ihrer digitalen Identitäten unterstützen.“
„Die OpenID-Community ist ein Schlüsselfaktor bei
der Lösung des Problems der digitalen Identitäten Es ist für die Community
von großem Vorteil, durch die OpenID Foundation repräsentiert zu werden“,
meint Kim Cameron, Chief Identity Architect bei Microsoft. „Seit Bill
Gates und Craig Mundie im Februar letzten Jahres bei RSA unsere Zusammenarbeit
mit der OpenID-Community angekündigt haben, hat Microsoft eine Vorreiterrolle
bei der Einführung des Open-Policy-Framework der Foundation übernommen.
Dieses Regelwerk ermöglicht es jedermann, bei der Entwicklung und Verwendung
von OpenID-Spezifikationen mitzuwirken. Nun freuen wir uns auf die Zusammenarbeit
mit der Community, um die Umsetzung der Spezifikationen weiter zu verbessern
und voranzutreiben.“
„OpenID ermöglicht es Kunden, die Kontrolle über ihre
Online-Identität zu erhalten, was wiederum eine Verbesserung von Vertrauen,
Datenschutz und Sicherheit im Internet begünstigen wird“, meint Nico
Popp, Vice President für Innovation bei VeriSign Inc. „Netzwerkidentität
und Authentifizierungsdienste sind die zentralen Elemente sowohl derzeitiger
als auch künftiger Angebote von VeriSign. Daher begrüßen wir die Gründung
der OpenID Foundation und freuen uns darauf, einen Beitrag dazu zu leisten.“
„Yahoo geht davon aus, dass ein wirklich offenes Web
der Schlüssel für das Interneterlebnis der nächsten Generation sein
wird. Dafür stellt OpenID eine kostenlose, auf Standards basierte Lösung
zur Verfügung, die die Bedürfnisse der gesamten Branche berücksichtigt“,
so Ash Patel, Executive Vice President für Plattformen und Infrastruktur
bei Yahoo. „Im vergangenen Jahr haben wir eng mit der OpenID Foundation
zusammengearbeitet, um Rahmenbedingungen der Organisation in Bezug auf
geistiges Eigentum zu etablieren, die OpenID 2.0-Spezifikation fertig
zu stellen und OpenID für alle 248 Millionen aktive und registrierte
Yahoo-Benutzer weltweit einzuführen. Wir freuen uns auf die Kooperation
mit der OpenID Foundation, ihrem Vorstand und ihrer Community, um das
Weberlebnis für Kunden weiter zu vereinfachen und Benutzern die Möglichkeit
zu geben, mit Hilfe von OpenID die wirkliche Kontrolle über ihre Online-Identität
zu erlangen.“
OpenID-Technologie
Auf Grund der verstärkten geschäftlichen Nutzung des Internets
und dem Anstieg neuer Typen von Online-Interaktionen, z. B. Social Networking
und User-generierten Content, sind innovative digitale Identifizierungstechnologien
erforderlich, um ein „offenes Web“ aufrecht zu erhalten.“ OpenID ermöglicht
es Einzelpersonen, eine ihrer bereits vorhandenen digitalen Identitäten,
z. B. die URL für den persönlichen Blog in ein OpenID-Konto zu konvertieren.
Dieses kann anschließend als Login für beliebige Websites verwendet
werden, die OpenID unterstützen.
Durch die Übernahme von OpenID im gesamten Web erübrigt
sich die lästige Wiederholung der Anmeldedaten (einschließlich Benutzername
und Passwort) bei verschiedenen Web-Konten. Für Online-Unternehmen bedeutet
dies: die Kosten für die Verwaltung von Passwörtern und Konten zu verringern.
Denn das Unternehmen muß eine geringere Menge an persönlichen Informationen
für die Kunden speichern und schützen. Damit reduzieren sich automatisch
auch die Sicherheitsrisiken. Ein einfacher Zugriff auf verschiedene
Webseiten wird außerdem dazu beitragen, dass die Anzahl der Kundenbesuche
pro Internetseite steigen wird.
Um mehr über die OpenID Foundation zu erfahren, besuchen
Sie http://openid.net/foundation.
Um mehr über OpenID zu erfahren, besuchen Sie http://openid.net.
Pressekontakt:
Bill Washburn
OpenID Foundation
707-545-4823
bill@oidf.org
Oscar Shine
Google Public Relations
650-253-0216
oshine@google.com
Lon Levitan
IBM Public Relations
512-823-0404
llevitan@us.ibm.com
Brittany Mariotti
Waggener Edstrom Worldwide (für Microsoft)
425-638-7075
bmariotti@waggeneredstrom.com
Christina Rohall
VeriSign Public Relations
650-427-5219
crohall@verisign.com
Denis Roy
Yahoo! Public Relations
408-349-2570
denisroy@yahoo-inc.com
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